Ort: Basler Stadtzentrum, Marktplatz und Freie Straße
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Die Fasnacht in Basel ist der einzige protestantische Karneval der Welt und eines der ungewöhnlichsten Feste Europas. Sie beginnt pünktlich um 4:00 Uhr morgens am Montag nach Aschermittwoch. Dann erlöschen alle Straßenlaternen, und Tausende maskierte und mit Laternen behängte Teilnehmer füllen die Straßen zu den Klängen der Guggenmusik.
Das Hauptsymbol ist die Laterne, die an einer Stange getragen wird. Traditionell wird sie mit einer satirischen Szene bemalt, die aktuelle Ereignisse darstellt: Politik, Weltgeschehen oder lokale Skandale. Diese Laternen werden später im Historischen Museum Basel ausgestellt.
Die Teilnehmer tragen oft handgefertigte Masken (Larven) und Kostüme in einer bestimmten Farbgebung, abhängig von der jeweiligen Klika. Einige Klikas existieren bereits seit dem 19. Jahrhundert und geben ihre Kostüme von Generation zu Generation weiter.
Musik ist das Herzstück der Fasnacht. Orchester mit 20 bis 50 Musikern spielen Trompeten, Trommeln und Helikon und präsentieren verzerrte Versionen bekannter Melodien. Der Klang ist laut, chaotisch und doch hypnotisch.
