Kunsthaus Zürich – Museum für Moderne Kunst – Ein Dialog der Epochen im Herzen Zürichs

von Gabriel Schmitt

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Die Lage am Heimplatz ist kein Zufall: Der Platz war historisch gesehen das kulturelle Zentrum der Stadt. Der Neubau ist durch einen unterirdischen Gang mit dem ursprünglichen Gebäude von 1910 verbunden, wodurch die Integrität des Ensembles gewahrt bleibt.

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Für die Anwohner ist das Museum nicht nur ein Ausstellungsraum, sondern auch ein lebendiges Wohnzimmer geworden: Die Innenhöfe laden zum Flanieren ein, und das Café mit Terrasse zählt zu den beliebtesten im Niederdorf.

Das Projekt war umstritten: Einige Kritiker empfanden den Neubau für seine Größe als „zu bescheiden“. Doch gerade diese Bescheidenheit ist der Kern von Chipperfields Philosophie: Architektur soll den Menschen dienen, nicht sich selbst.

Heute ist das Kunsthaus Zürich das größte Kunstmuseum der Schweiz, und seine Architektur veranschaulicht, wie ein modernes Gebäude die Geschichte respektieren kann, ohne sie zu kopieren.

Das Museum ist leicht zu erreichen: Vom Zürcher Hauptbahnhof sind es 10 Minuten zu Fuß oder mit den Straßenbahnlinien 2, 4, 6 oder 8 bis zur Haltestelle „Kunsthaus“.

Ein Besuch im Kunsthaus bedeutet mehr als nur Kunst zu sehen; er bedeutet zu erleben, wie Architektur Teil der eigenen Wahrnehmung wird. Hier wirken Wände, Licht und Raum zusammen und machen jeden Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis.

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