St. Petersdom in Genf – ein Turm mit Blick über drei Länder

von Gabriel Schmitt

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Die Kathedrale thront auf dem Château-d’Oex-Hügel, dem höchsten Punkt der Altstadt. Von hier aus erstrecken sich enge Kopfsteinpflastergassen sternförmig – ein perfektes Beispiel mittelalterlicher Stadtplanung.

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Der architektonische Wert der Kathedrale liegt in ihrer Vielschichtigkeit: Sie repräsentiert nicht nur eine einzige Epoche, sondern zeigt vielmehr, wie Glaube und Macht das Stadtbild prägten. Selbst nach der Reformation von 1536 blieben einige der gotischen Glasfenster erhalten.

Heute ist die Kathedrale nicht nur ein religiöser, sondern auch ein kultureller Ort: Hier finden Orgelkonzerte, Ausstellungen und Vorträge statt.

Sie erreichen die Kathedrale zu Fuß vom Genferseeufer aus – ein 15-minütiger Spaziergang bergauf – oder mit dem Bus Nr. 36 bis zur Haltestelle „Cathédrale“.

Interessanterweise ist der Turm der Kathedrale höher als der von Notre-Dame in Paris, doch durch den Hügel wirkt er niedriger. Diese optische Täuschung ist bei Fotografen sehr beliebt.

Der Petersdom ist mehr als nur ein Gebäude; er ist eine steinerne Chronik Genfs, in der jeder Stein eine Seite Geschichte erzählt.

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