Ein besonderes Highlight ist das Musikmuseum, ein Museum für Musikinstrumente, in dem man nicht nur die Klänge eines Cembalos aus dem 17. Jahrhundert oder eines Schweizer Alphorns bewundern, sondern auch hören kann.
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Alle Museen sind durch eine Fußgängerpromenade mit Blick auf den Rhein miteinander verbunden. Im Sommer gibt es Nachtöffnungen, bei denen die Museen bis Mitternacht geöffnet sind und Straßenmusiker auf den Straßen spielen.
Touristen können die BaselCard nutzen, die freien Eintritt in die meisten Museen sowie kostenlose Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln und Schiffen auf dem Rhein ermöglicht.
Interessanterweise sind viele Gebäude am Museumsufer ehemalige Fabriken und Lagerhäuser aus dem 19. Jahrhundert, die sorgfältig zu Kulturräumen umgebaut wurden. Dies spiegelt die Philosophie Basels wider: die Vergangenheit zu bewahren, ohne sie hinter Glas zu verstecken.
Das Museumsufer ist keine „Kulturinsel“, sondern ein fester Bestandteil des Stadtlebens: Studenten lesen auf den Stufen, Künstler malen an den Brunnen und Familien picknicken auf den Rasenflächen.
Ein Besuch des Museumsufers vermittelt die Erkenntnis, dass Kunst in Basel nicht nur Dekoration ist, sondern die Luft zum Atmen.
