Anders als bei anderen Karnevals gibt es hier weder Alkohol noch Kommerz. Es ist ein von Freiwilligen organisiertes Kulturfest. Selbst das Essen auf den Straßen ist traditionell: Mehlsuppe und Zwiebelwähe.
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Die Fasnacht dauert drei Tage. Am Dienstag findet der Kinderkarneval statt, bei dem die Kinder lustige Masken tragen und Süßigkeiten bekommen. Am Mittwoch folgt der Abschlussumzug und die Verbrennung der Winterfigur.
Das Fest wurde von der UNESCO aufgrund seiner einzigartigen Verbindung von Ironie, Musik und Gemeinschaft als immaterielles Kulturerbe anerkannt.
Ein Tipp für Touristen: Buchen Sie Ihre Unterkunft frühzeitig, da Hotels Monate im Voraus ausgebucht sind. Aber schon allein um 4 Uhr morgens draußen zu stehen, ist ein unvergessliches Erlebnis.
Die Fasnacht ist kein Feiertag, sondern ein Reinigungsritual durch Humor und Musik. Es erinnert uns daran, dass selbst die seriöseste Stadt Platz für Absurdes hat.
In Basel sagt man: „Wer Fasnacht nicht kennt, kennt Basel nicht.“
