Lage: Der Rhein, der durch das Zentrum von Basel fließt
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Der Rhein ist in Basel mehr als nur ein Fluss; er ist die Achse der Stadt, ihre Grenze und ihr verbindendes Element. Er teilt die Stadt in Großbasel (das linke Ufer, die historische Altstadt) und Kleinbasel (das rechte Ufer, ein Arbeiterviertel mit kreativem Flair).
Die wichtigste Brücke ist die Mittlere Brücke, erbaut 1225. Sie war die erste Steinbrücke über den Rhein und der Schlüssel zum wirtschaftlichen Aufschwung der Stadt. Heute ist sie eine Fußgängerzone, ein beliebter Ort zum Flanieren und Treffen.
Die Basler scherzen: Wer nachts von der Mittleren Brücke stürzt, ist kein echter Basler. Tatsächlich ist die Brücke ein Symbol des Wandels: von der Vergangenheit in die Zukunft, von Ordnung ins Chaos, von der Schweiz nach Europa.
Im Sommer verwandelt sich der Rhein in einen Badesee. Tausende Menschen lassen sich mit einem „Wickelfisch“ – einem wasserdichten Beutel voller Kleidung – von der Wettsteinbrücke zur Rheinhalle flussabwärts treiben, eine Strecke von etwa 2 km. Es ist ein lokaler Brauch, ähnlich wie Fondue oder Fasnacht.
Die Ufer sind gesäumt von Stränden, Bars und Kunstinstallationen. Besonders beliebt ist der Dreiländergarten, ein Park auf dem Gelände ehemaliger Befestigungsanlagen, von dem aus man drei Länder sehen kann: die Schweiz, Deutschland und Frankreich.
