Das Verkehrshaus der Schweiz in Luzern ist mehr als nur ein Museum; es ist eine ganze Welt für Kinder und Erwachsene, in der sie Züge steuern, Brücken bauen, Flugsimulatoren ausprobieren und sogar ins Weltall reisen können. Es ist eines der meistbesuchten Museen des Landes – und das aus gutem Grund. Die 1959 gegründete Ausstellung umfasst alle Verkehrsträger: von Dampflokomotiven des 19. Jahrhunderts bis hin zu den Elektroautos der Zukunft. Im Mittelpunkt steht die Interaktivität. Jedes Exponat kann berührt, eingeschaltet und ausprobiert werden. Kinder schauen nicht hinter Glas – sie gehen hinein, setzen sich an die Bedienelemente und drücken Knöpfe. Ein separater Saal ist dem Thema Weltraum und Kommunikation gewidmet: Hier gibt es ein Planetarium, in dem man ein „Funksignal zum Mars“ senden oder einen Satelliten aus Modulen bauen kann. Und in der Zone „Energie und Bewegung“ erwarten Sie Spiegellabyrinthe, Wasserräder und ein Fahrrad, das Strom erzeugt. Für die Jüngsten (3–6 Jahre) gibt es die „Kinderstadt“ – eine Miniaturstadt mit Postamt, Krankenhaus, Baustelle und Busbahnhof. Die Kinder verkleiden sich in Uniformen und „arbeiten“: Sie liefern Briefe aus, bauen Häuser und verwöhnen Teddybären. Dieses Spiel fördert soziale Kompetenzen und logisches Denken.
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Zum Museumsgelände gehören ein großer Park mit einer echten Dampflokomotive, die für Fahrten genutzt werden kann, ein Bootsanleger am See und ein Picknickplatz. Im Sommer finden hier die Luftfahrttage statt, an denen historische Flugzeuge über Luzern kreisen.
