Wenige Wochen später zog sie um.
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Der Anfang war nicht leicht. Das Haus war alt und brauchte viel Arbeit. Einige Fenster schlossen nicht richtig, die Wände mussten gestrichen werden, und in der Küche funktionierte nicht alles so, wie es sollte. Aber Laura spürte zum ersten Mal seit langem keine innere Unruhe mehr.
Sie arbeitete jeden Tag an ihrem neuen Zuhause. Sie putzte, reparierte, räumte um und kaufte gebrauchte Möbel, die sie selbst aufarbeitete. Im Wohnzimmer stellte sie einen alten Holztisch ans Fenster. Dort wollte sie arbeiten. In die Küche brachte sie Regale, auf denen bald Gläser mit Tee, Gewürzen und selbst eingekochter Marmelade standen. Vor dem Haus pflanzte sie Kräuter und ein paar Blumen.
Eines Tages kam ihr Nachbar Herr Meier vorbei. Er war ein ruhiger älterer Mann, der ein Stück weiter unten am Hang lebte.
